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Sind wilde Zeiten
Man verliert sich in viel zu vielen Wirklichkeiten
In meiner nur zum Beispiel hat Capital Bra
Mehr Nummer Eins Hits als die Beatles in den Charts
In deiner übrigens auch, weil das ist Fakt
Aber in hundert Jahren steh'n keine Streams mehr im Plattenregal
Und die eine Bubble sagt: "Ey, die sind alle bezahlt"
Und die zweite Bubble sagt: "Wallah, er ist der krassere Star"
Und die meine Mama sagt: "Wer ist Capital Bra?"
Und irgendwie ist alles real
Aber warte, was heißt Realität, wenn sie jeder verdreht?
Gar nicht mit Absicht, eher weil Bubbles nicht mehr platzen
Und das ist Realität
Aka in deiner Bubble steht mega der Fake, was ich hier quassel
Dann lass es mich mal in ein Bild packen, das jeder verstillt
Fakt ist
Wenn man jedem nur noch Essen serviert
Von dem man weiß, dass es ihm schmeckt
Ist das ja erst einmal perfekt
Aber dann ist irgendwann mal wieder für alle gedeckt
Bei 'nem Bankett
Sagen wir zur Verabschiedung eines Gesetzes
Zum Beispiel gegen Rechts
Und es scheitert an der Verteilung des Bestecks
Und die Gäste sind angewidert von dem Dreck
Den die jeweils anderen da essen
Dann findet man kein Gericht mehr, das allen ein bisschen schmeckt
Und die Hälfte der Gäste bleibt von ihren Sitzen weg
So geht Bubble Politik, als ob man 'ne Wahl hat
Der Algorithmus ist dein Kumpel, der immer nur Ja sagt
Ganz am Ende geht's doch immer nur um Marktmacht
Nicht um Satan, grüß doch alle mal mein Ja-Dack
Ich hab' paar Mal schon versucht, nicht verrückt zu werden
Seh' zu, wie sie im Mittelmeer auf den Schiffen sterben
Drückeberger nichts tun
Außer hier und da 'n Post in meinem Feed von ziemlich vielen
Sodass ich wirklich glaub', es macht irgendwas aus
But nein, denn verlässt man seinen abgesteckten Bereich
Stolpert man über Kommentare voll von rechter scheiß der Hässlichkeit
Die könnten zynischer und ekliger nie sein
Und jeder ist mit seiner Wahrheit ganz allein
Denn wenn man jedem nur noch Essen serviert
Von dem man weiß, dass es ihm schmeckt
Ist das ja erst einmal perfekt
Aber dann ist irgendwann mal wieder für alle gedeckt
Bei 'nem Bankett
Sagen wir zur Verabschiedung eines Gesetzes
Zum Beispiel gegen Links
Und es scheitert an der Verteilung des Bestecks
Und die Gäste sind angewidert von dem Dreck
Den die jeweils anderen da essen
Dann findet man kein Gericht mehr, das allen ein bisschen schmeckt
Und die Hälfte der Gäste bleibt von ihren Sitzen weg