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Yeah
Pass auf
Er dachte immer, es wär einfach
Ein Finger am Abzug besiegelt die Feindschaft
Er dachte, was er macht, wär für sein Land
Er bekam Mitleid und dachte, so fühlt kein Mann
Er tat nur das, was er gelernt hat
Ganz egal, wie weit er sich vom Menschsein entfernt hat
Jede Reue war ihm lästig
Nach außen hin stark, aber innerlich hässlich
Tief im Innern war er gebrechlich
Und seine aalglatte Art machte ihn verdächtig
Keiner konnte wie er so eiskalt sein
Wenn man das macht, was er machte, scheinbar nein
Er war Soldat und sein Geschäft war das Morden
Doch ob das gerecht war, machte ihm Sorgen
Er dachte, wenn das nicht endet, macht er sofort Schluss
Man packt ihn mit Löwen deiner Ecke mit einem Kopfschuss
Wohin geht, woher kommt ihr?
Woher kommt ihr? Der Krieg hat viele Gesichter
Wohin geht, woher kommt ihr?
Woher kommt ihr? Doch es gab nie einen Richter
Wohin geht ihr? Woher kommt ihr?
Woher kommen wir? Wohin geh'n wir?
Lassen wir einfach das Schicksal entscheiden
Es ist nicht so einfach, ich will es dir zeigen
Sie dachte immer, es wär einfach
Alles, was sie bräuchte, wär ihr Wille und Bereitschaft
So wie es aussah, hatte sie sich geirrt
Ihr Wille ist gebrochen und sie ist allmählich verwirrt
Sie wollte helfen, doch hier wird sie nur geächtet
Als Parasit angesehen, damit hat sie nicht gerechnet
Sie fühlt sich trotz der Hilfe fehl am Platz
Anstatt der Dankbarkeit erhält sie Regenass
Sie hat hier eine Menge Neues gelernt
Aber das hat ihr leider nichts weiter als Reue beschert
Heute kam einer an, der Selbstmord begangen hat
Einer der Soldaten, die sie sehr gut gekannt hat
Als sie ihn sah, hatte sie kein Stück Mitleid
Kein einziges Gefühl, als wär er ein Stück Rindfleisch
Sie war mal Ärztin aus Leidenschaft
Doch in dem Krieg verlor sie langsam diese Eigenschaft
Wohin geht, woher kommt ihr?
Woher kommt ihr? Der Krieg hat viele Gesichter
Wohin geht, woher kommt ihr?
Woher kommt ihr? Doch es gab nie einen Richter
Wohin geht ihr? Woher kommt ihr?
Woher kommen wir? Wohin geh'n wir?
Lassen wir einfach das Schicksal entscheiden
Es ist nicht so einfach, ich will es dir zeigen
Er dachte immer, es wär schwierig
Als er merkte, dass es einfach ist, wurde er gierig
Er kannte nicht das ganze Ausmaß seiner Taten
Aber das Schicksal schon und wollte ihn bestrafen
In seinem Herzen war nur Platz für ihn selbst
Das höchste der Gefühle war für ihn Geld
Seine Frau betrog er mit der Sekretärin
Dass er sie niemals liebt, braucht man nicht erwähnen
Sie fand das raus und beschloss, ihr Leben zu ändern
Als Lazarettärztin in weit entfernten Ländern
Es zog sie mitten in ein Kriegsgebiet
In dem Wissen, dass sie ihren Mann nie wieder sieht
Ein Abgeordneter im Weißen Haus
Der seine Scheine mit Blut macht und dafür Feinde braucht
Er saß am Schreibtisch, als die Nachricht kam
Sein Bruder beging Selbstmord in Afghanistan
Wohin geht, woher kommt ihr?
Woher kommt ihr? Der Krieg hat viele Gesichter
Wohin geht, woher kommt ihr?
Woher kommt ihr? Doch es gab nie einen Richter
Wohin geht ihr? Woher kommt ihr?
Woher kommen wir? Wohin geh'n wir?
Lassen wir einfach das Schicksal entscheiden
Es ist nicht so einfach, ich will es dir zeigen
Wohin geht, woher kommt ihr?
Woher kommt ihr? Der Krieg hat viele Gesichter
Wohin geht, woher kommt ihr?
Woher kommt ihr? Doch es gab nie einen Richter
Wohin geht ihr? Woher kommt ihr?
Woher kommen wir? Wohin geh'n wir?
Lassen wir einfach das Schicksal entscheiden
Es ist nicht so einfach, ich will es dir zeigen
Wohin, wohin, wohin, wohin, wohin
Wohin verschlägt uns der Weg jetzt?
Woher, woher, woher, woher, woher
Woher wir wissen, wir seh'n es
Wohin, wohin, wohin, wohin, wohin
Er führt uns mitten ins Elend
Woher, woher, woher, woher, woher
Aus der Mitte des Lebens