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Wer wartet so tief im mächtlichen Grund
Ein Lied auf den Lippen, so süß und gesund
Ich sehe den Vater, ich sehe das Kind
Sie fliehen vor mir, doch ich bin der Wind
Komm her, kleiner Junge, warum hast du Angst
Ich bin doch nur das, wonach du dich bangst
Kein Nebel, kein Streifen, kein falscher Scheid
Ich lade dich in mein Königreich ein
Du schönes Kind, komm reich mir die Hand
Vergiss diese Welt und den starbigen Rand
Ich schenke dir Gold, das nehme ich zur Blast
Und nehme von dir jede jüdische Last
Dein Vater ist taub, er hört mich nicht rufen
Er hört nur den Rhythmus der harten Hufen
Sei still, kleiner Prinz, und weine doch nicht
Dein Vater sieht nur sein eigenes Licht
Doch meine Töchter, sie warten im Kreis
Sie tanzen für dich, so leise, so weiß
Sie hüllen dich ein in ein Kleid aus Zophir
Du gehörst nicht zu ihm, du gehörst längst zu mir
Dein Vater ist blind, er sieht nicht die Schatten
Die längst deinen Geist schon gefangen hatten
Ich seh dich an und ich seh dich los
Doch Leben ist Schluss und die Ruhe ist so aus
Sie weiden, sie flustern, die Zeit ist unreif
Ich streife die Trone, ablöse den Scheiß
Ich brauche Gewalt, wenn dein Wille noch bricht
In Schatten vertragen, das Morgenrohr fließt
Nun fass ich dich an und spürst du die Kälte
Wir kommen meiner, der ewigen Welte
Du bist mein Mann
Ganz alleine
Der Vater, er zittert, er peitscht sein Rost an
Er glaubt, dass er Liebe noch retten kann
Er reicht das Tor, die Welt schweint gesund
Doch das Herz in der Brust ist bereits mein Grund
In seinen Armen ein leeres Gefäß
Ich lache im Wind, so fremd und gemiss