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Immer wenn ich rausgeh' vermisse ich mein Bett
Zwischen Illusion und Blaulicht schreib ich was ich denk
(Tankstellenpoesie)
Ein letzter Blick voll Reue
In Richtung Wohnungstür
Noch ein paar Schritte
Und die Stadt zieht mich in ihr Revier
Desillusion keimt zwischen Gehwegplatten
Neue Pläne perlen davon ab
Wie von nem Lotusblatt
10 Etagen voller Träume am Straßenrand
Wollten von der kleinen in die große Stadt
10 Etagen voller Träume sie schreien mich an
Jedes Hochhaus wird zu Askaban
Immer wenn ich rausgeh' vermisse ich mein Bett
Draußen ist es laut und die Luft riecht nach Stress
Zwischen Illusion und Blaulicht schreib ich was ich denk
Das ist Tankstellenpoesie
Was wäre wenn
Bin wie ein Visionär dem es an Weitsicht fehlt
Der nachtblind ist aber tagsüber schläft
Verbrauchtes Licht hängt an der Decke
Von meinem Himmelszelt
Augen fragen im Vorbeigehen "Was wäre wenn"
Ampeln rennen über Gelb von Grün nach Rot
Kaputte Lichtreklame säumt die Straße, Stroboskop
Es ist Rush Hour der Optionen und trotzdem aussichtslos
Zeit fragt mich worauf ich warte
Vielleicht bin ich morgen tot
Immer wenn ich rausgeh' vermisse ich mein Bett
Draußen ist es laut und die Luft riecht nach Stress
Zwischen Illusion und Blaulicht schreib ich was ich denk
Das ist Tankstellenpoesie
Was wäre wenn
Ja immer wenn ich rausgeh' vermisse ich mein Bett
Draußen ist es laut und die Luft riecht nach Stress
Ich fühl' mich hier zu Hause und trotzdem will ich weg
Hab Heimweh und Fernweh
Am selben Fleck
Mein Herz fragt "Soll das schon alles sein?"
Ich glaub es hat's nicht so gemeint
Die Zukunft redet auf mich ein
Verspricht mir viel
Ich fall nicht drauf rein