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Ich sing für alle, die mit mir noch auf der Suche sind
Nach einer Welt, die es vielleicht nie geben kann
Die kein Gemälde sein woll'n, sondern immer Skizze sind
Und unvollendet enden irgendwann
Für die Verrückten und für alle, die daneben steh'n
Auch für die Leisen, die man meistens übersieht
Die ohne Mehrheit bleiben, ausgegrenzt und unbequem
Für die Vergessenen im letzten Glied
Kein Ende in Sicht, den Anfang verpasst
Dazwischen nur tänzelndes Schweben
Den Sinn dieses Unsinns noch lang nicht erfasst
Doch immerhin Leben im Leben
Ich sing für alle, die wie ich nicht frei von Fehlern sind
Für jeden, der zu seinem Scheitern gerne steht
Der sich nicht zügeln lassen will von diesem kalten Wind
Der uns zurzeit so rücksichtslos entgegenweht
Den seitlich Umgeknickten wollen wir zur Seite steh'n
Den niemals Angepassten sing ich dieses Lied
Die ohne Mehrheit bleiben, ausgegrenzt und unbequem
Und die auch helfen dann, wenn es keiner sieht
Kein Ende in Sicht, den Anfang verpasst
Dazwischen viel Tränen und Schmerzen
Den Sinn dieses Daseins kein bisschen erfasst
Doch immerhin reicher im Herzen
Nichts Großes erreicht, kein Orden, keine Jacht
Dazwischen doch Tränen und Schmerzen
Vom Reichtum beschämt, von der Macht nur verlacht
Doch immerhin reicher im Herzen
Kein Ende in Sicht, den Anfang verpasst
Dazwischen nur tänzelndes Schweben
Den Sinn dieses Unsinns noch lang nicht erfasst
Doch immerhin Leben im Leben
Kein Ende in Sicht, den Anfang verpasst
Dazwischen nur tänzelndes Schweben
Den Sinn dieses Unsinns noch lang nicht erfasst
Doch immerhin Leben im Leben
Leben im Leben