Der Wald ist erleuchtet von grellblauem Licht
Durch das schwarze Dickicht streife ich
Heute Nacht werd Ich ein Jäger sein
Wer meine Beute ist, weiß nur der Mond allein
Dort bei des Dorfes Licht
Wartest du nur auf mich
In sanftem Kerzenschein
Ich würd gern bei dir sein
Es zieht mich hin zu dir
Doch bleib ich fern von dir
Ich nehm mich in Acht vor mir
Denn in mir schreit die Gier
Heut Nacht!
Wolfsnacht!
Wolfsnacht!
Voll wie der Mond ist meiner Sinne Macht
Oh, wenn du wüsstest, was sein Licht in mir entfacht!
Von hier aus nehm Ich deine Träume wahr
Du träumst von mir und witterst nichts von der Gefahr
Der Nebel zieht vorbei
Und gibt es endlich frei
Sein bleiches Angesicht
Enthüllt mein wahres Ich
Ich bin der Hölle Brut
Geborn aus Durst und Wut
Sei vor mir auf der Hut
Denn meine Seele schreit nach Blut
Heut Nacht!
Wolfsnacht!
Wolfsnacht!
Ich will dich sehen heute Nacht
Doch meine Augen sehen nur noch Fleisch in dir
Ich will dich spüren heute Nacht
Doch die Gefühle in mir sind zersetzt von Gier
Ich will dich halten heute Nacht
Doch meine Fänge machen keinen Halt vor dir
Ich will nur bei dir sein heut Nacht
Bis du den Hunger stillst in mir!
Wolfsnacht!
Wolfsnacht!