Im Land von Schnee und Eis
Am Rand der Wirklichkeit
Steht dort ein Schloss erhellt von schillerndem Nordlicht
Endlos und hohl und weit
Durchringt nur Einsamkeit
Die weiße Leere seiner Säle und Hallen
Trüb erscheint im Spiegel die Schönheit dieser Welt
Tief gefriert sein Splitter den Weg zu ihrem Herzen
Allein im großen Saal
Und starr wie Eiskristall
Thront eine Königin, so fahl wie das Mondlicht
Ihr Blick ist kalt und leer
Unendlich wie das Meer
Ist ihre Herrschaft über Wind, Eis und bittere Kälte
Trüb erscheint im Spiegel die Schönheit dieser Welt
Tief gefriert sein Splitter den Weg zu ihrem Herzen
Fernab von Glück und Sinn
Verharrt die Königin
Ihr Herz gefror einst in der Asche der Liebe
Sie spürt die Kälte nicht
Verlor ihr eig'nes Ich
Doch Tag und Nacht betrachtet sie es im Spiegel
Trüb erscheint im Spiegel die Schönheit dieser Welt
Tief gefriert sein Splitter den Weg zu ihrem Herzen
Niemals vernimmt sie mehr die Düfte dieser Welt
Niemals mehr lauscht sie einem Klang jenseits der Stille
Niemals erblickt sie mehr die Farben dieser Welt
Niemals mehr spürt sie je die Wärme eines Herzens