Ich trag Zucker auf den Lippen
Im Nacken liegt Samt
Ich zieh die Schwermut wie ein Accessoire
An der Leine lang
So wie ich da zerbrechlich stand
Die Augen aufgerissen und mit wütendem Verstand
Nimmt mich die Sanftmut in den Arm
Kämmt mir die Wut aus meinen Haaren
Wäscht mir die Härte aus der Stimme
Und den Zorn aus all den Fragen
In all der Härte
Sei sanft mit mir
In all der Zärte
Sind wir aus Papier
Ich reiß den Himmel auseinander
Und die Wolken weinen Tränen
Die Sonne im Zenit
Und mein Kopf hängt in den Sternen
Ich übe Druck aus auf das Wachstum
Ich will hoch hinaus
Und in all den toten Gärten
Etwas aufbauen
Du drückst den Kopf ins Kissen
Hängst dich in den Wind
Und ich beneide dich
Dich um deinen Leichtsinn
Der Zweifel ist mir auf den Fersen
Keucht mir in den Rücken
Wenn ich das große Ganze seh
Dann nur in Bruchstücken
War mir stet die schärfste Richterin
Heute und hier
Werd ich mit allem weicher
Aber am meisten mit mir
In all der Härte
Sei sanft mit dir
In all der Zärte
Sind wir aus Papier
Ich reiß den Himmel auseinander
Und die Wolken weinen Tränen
Die Sonne im Zenit
Und mein Kopf hängt in den Sternen