Ich bin weit ab davon, das alles noch zu verstehen
Manch strittigen Punkt nicht Schwarz und Weiß zu sehen
Liegt es an mir oder ist es nur der Geist der Zeit
Dass der Dümmste offensichtlich stets am lautesten schreit
Ich blick zu jedem auf, der nicht resigniert
Während die Welt da draußen jedes Maß verliert
Und wir so manches übergehen, was uns zu denken gibt
Es lebt sich spürbar leichter, wenn man nur sich selber sieht
Es ist noch alles wie es war
Es ist noch alles wie es war
Es ist noch alles wie es war
Aus reiner Angst vor dem Morgen wird ein Weltbild genährt
Das alles Gestrige romantisiert und verklärt
Wer daran Zweifel hegt, wird mit Hass überrollt
Es gilt Reden ist Silber, Schreien ist Gold
Hast du als Kind nicht fest geglaubt, nie wie die Großen zu werden
In ihrem Status Quo, das blühende Sterben
Dass du was ändern wirst, dass stets das Gute siegt
Ich staune heut noch, wie man manchmal doch danebenliegt
Es ist noch alles wie es war
Es ist noch alles wie es war
Es ist noch alles wie es war
Wir sehen uns zu als stiller Gast
Wer stetig schweigt, trägt auch keine Last
Das Unrecht des Stärkeren bestimmt
Mehr denn je, wer wir heute sind
Und so stehen wir auf uns selbst bedacht
War da nicht mal mehr, was den Menschen ausmacht
Es gibt nicht nur Neid, es gibt nicht nur Schmerz
In einer kalten Welt braucht man ein warmes Herz
Es ist noch alles wie es war
Es ist noch alles wie es war
Es ist noch alles wie es war