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Deine Jacke liegt noch über meinem Stuhl
Riecht nach irgendwas
Zwischen billigem Mut und zu viel Nacht
Du lehnst im Türrahmen
Tust so
Als hättest du alle Zeit der Welt
Dein Blick gräbt sich ein
Wie ein stumpfes Messer in weiche Haut
Jede Frage von dir
Ist ein alter Film
Den ich längst kenne
Du sagst
Ich sei dramatisch
Nur weil ich endlich laut denke
Während du leise jede Grenze biegst
Bis sie reißt
Immer dann
Wenn es dir passt
Ich hör dich atmen
Viel zu nah
Als hättest du ein Recht auf jeden meiner Züge
Auf jedes Zucken in meinem Gesicht
Du sammelst meine Fehler wie Trophäen
Stellst sie in dein eigenes Kopfmuseum
Und nennst es Liebe
Wenn du mich sezierst
Du trägst meine Geschichte wie ein fremdes Hemd
Schleppst sie durch deine Tage
Ziehst sie an
Wenn dir langweilig ist
Und ich hab keine Kraft mehr
Dir noch ein einziges Kapitel zu erklären
Mein Puls hämmert gegen die Rippen
So laut
Dass du ihn fast hörst
Aber du lachst nur leise
Als wär ich eine Pointe in deinem Lieblingswitz
Verpiss dich und geh mir aus den Augen
Ich will dich nicht mehr in meinem Blick
Du hast genug in mir geraubt
Nimm dein Schweigen
Nimm dein Gift und geh
Verpiss dich und geh mir aus den Augen
Dein Name ist mir viel zu schwer
Du warst nie ein sicherer Ort
Nur ein Schatten
Der mir hinterherrennt
Du sagst
Ich übertreibe
Alles halb so wild
Als wäre mein Misstrauen eine Modephase
Als könnte ich's einfach ausziehen
Wenn du's willst
Du kennst jede meiner weichsten Stellen
Weil ich sie dir selbst gezeigt hab
Damals
Als ich dachte
Jemand wie du könnte behutsam sein
Jetzt nutzt du jedes Detail
Wie kleine Nadeln in meinem Alltag
Ein Satz von dir
Und mir wird schwindlig
Du tust verletzt
Wenn ich die Türe zu dir schiebe
Spielst den Unschuldigen
Den armen Hund
Der nur ein bisschen Nähe wollte
Doch deine Nähe frisst mich auf
Ich spür dich in den Nachrichten
Die du nicht schickst
In den Anrufen
Die du dir verkneifst
Nur um dann plötzlich aufzutauchen
Mit diesem müden Lächeln
Das immer erstarrt
Wenn ich nicht lache
Du stellst mir diese Fragen
Die nie wirklich Fragen sind
Sondern Fallen aus Erinnerungen
In denen nur ich schlecht ausseh
Deine Hände zucken
Dein Kiefer mahlt
Du hältst dich für gefährlich
Für tief
Doch alles
Was ich seh
Ist ein Junge im Körper eines Mannes
Der gelernt hat
Dass Lautsein gewinnt
Und leise Schuld in die andere Ecke schiebt
Ich spür
Wie du gleich wieder ausweichen willst
Wie du gleich wieder sagst
Dass ich ja gehen kann
Wenn's so schlimm ist
Während du im Türrahmen bleibst
Breit und langsam
Damit mir klar wird
Was du wirklich meinst
Verpiss dich und geh mir aus den Augen
Ich will dich nicht mehr in meinem Blick
Du hast genug in mir geraubt
Nimm dein Schweigen
Nimm dein Gift und geh
Verpiss dich und geh mir aus den Augen
Dein Name ist mir viel zu schwer
Du warst nie ein sicherer Ort
Nur ein Schatten
Der mir hinterherrennt
Ich schulde dir kein schönes Ende
Keinen Frieden
Den du zitieren kannst
Wenn du anderen von mir erzählst
Kein sauberes Fazit
Das dich reinwäscht
Ich schulde dir gar nichts
Keinen letzten Kuss
Kein Händedrücken
Keinen Kaffee zum Abschied
Kein Lächeln
Das dich entlässt
Du kriegst genau das
Was du mir gelassen hast